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Bericht: Highlander Grand Prix 2 Dortmund (01.10.06)

von Huy Dinh (Berlin), Head Judge

"Magic Highlander" ist auch in Berlin ein Begriff. Jedoch ein Begriff, den die hiesigen Spieler alle anders auslegen, worunter auch die Konventionen, wie ein Deck auszusehen hat, leiden; manche Spieler sehen Skullclamp als ein Muss an, andere als ein Muss-draußen-bleiben. Fügt man noch hinzu, dass die meisten Spieler das Highlanderspielen nicht als kompetitiv betrachten, ist von einer Turnierszene in Berlin (leider) nicht zu sprechen. Das Höchste, was mir beim Highlanderspielen an Gefühlen aufkommt, finde ich also an meinem Esstisch, wenn sich ein paar meiner Freunde und ich zu einem gemütlichen Highlander-Zock setzen. Zugegebenermaßen kommt das nicht allzu oft vor, aber es war jedes Mal lustig.

Als eines schönen Abends eine Mail von André "auenland" Bronswijk mit der Betreffzeile "Fähiger Headjudge dringend gesucht" in meinem Postfach zu finden war, habe ich dem Frank Topel gleich eine Mail, in der ich mich für diesen Posten angeboten habe, geschrieben. Die Anreise aus Berlin und zurück ist zwar etwas länger (je dreieinhalb Stunden hin und zurück mit dem ICE), aber für einen Highlander Grand Prix nehme ich das schon gerne in Kauf. Ein paar Mails später, in welchen Modalitäten geklärt wurden, war ich auch schon im Judge-Team für den Grand Prix. Mit Justus Rönnau sowie dem Klaus-Michael-Evil-Bernd Bredt war das Team dann auch schon vollzählig. Besonders auf die Arbeit mit dem Bernd habe ich mich gefreut. Justus Gerüchten zufolge übrigens auch. Leider ist er jedoch kurzfristig erkrankt, weswegen er den Bernd nicht in Aktion erleben konnte -- und ich spontan Headjudge wurde, was mir Frank auch erst bei meiner Ankunft nach einer langen Fahrt mit einem Nachtzug eröffnete.

Einschub: Zugfahrten von und nach Dortmund erweisen sich immer wieder als seltsam. Ich nutze die Bahn ziemlich oft und habe sie nie als unpünktlich empfunden, geschweige denn je eine wirkliche Verspätung erlebt (die 180 Minuten, die durch zwei Koffer in Göttingen und Kassel bedingt waren, einmal vernachlässigt...). Aber immer, wenn ich aus Dortmund nach Hause fahren möchte, kommt etwas dazwischen. Durchschnittlich hat ein Zug von Dortmund nach Berlin etwa 50 Minuten Verspätung, scheint mir. Die Hinfahrt ist dafür immer pünktlich, aber es fahren komische Leute mit. Einmal fuhr ein total netter Mensch mit, der mich um 5 Uhr morgens geweckt hat, damit ich es nicht verpasse, in Dortmund auszusteigen. Er hat offensichtlich nicht gewusst, dass der Zug um halb 9 wieder in Dortmund hält...
Dieses Mal saß ein netter Musiker in meinem Abteil -- samt Kontrabass. Das führte dazu, dass statt durchschnittlich 3 Sitze pro Person noch etwa 0.8 Sitze je Nase überblieben. Offen gesagt: Ich war froh, als er in Essen ausstieg und ich mich zum Schlafen richtig breit machen konnte!

Timo Barwisch und Huy Dinh auf dem Highlander Grand Prix 2 in DormundAlso wurde ich von Frank zur Location gefahren (sehr schick, muss ich sagen) und nach einigem Aufbauen kam auch der Bernd an. Er realisierte, dass er doch nicht so Toast wäre, aber das Toasten kriege ich bestimmt noch hin. Ich habe es mit Bernds Zählkünsten versucht, aber er hat es tatsächlich geschafft, die Decklisten, die ich ihm gegeben habe, auf 100+ zu zählen. Dann eben im Turnier selbst!

Am Ende waren es, nachdem sich ein paar Leute nicht auf den Pairings wiedergefunden haben, offiziell 99 Spieler (unter ihnen auch (Alt-)Pros wie Dirk Baberowski, Marco Blume, Felix Schneiders und HaJo Höh), die um den Einzug in die Top 8 und damit um Ruhm, Ehre und Karten kämpften. Karten gab es aber auch für andere Spieler in Form von Verlosungen unter allen Teilnehmern und besonderen Preisen für den besten U18-Spieler (Jan Ludwig), für die beiden kreativsten Decks (Michael Pauli mit Protection-from-alles-und-jeden.dec sowie Lars Wahl mit Sliver.dec) und für die beste weibliche Spielerin (Lisa Frank mit GRW FiresGeddon). Zusätzlich dazu gab es jede Runde ein Booster-Bingo mit mehr oder weniger seltsamen Bedingungen wie "genau eine Handkarte und genau 10 bleibende Karten im Spiel haben". Mir scheint, die Spieler haben das Booster-Bingo sehr positiv angenommen. Das könnte ich auch mal in Berlin auf Turnieren ausprobieren.

Aus regeltechnischer und organisatorischer Sicht lief das Turnier weitestgehend sehr ruhig, was für das Turnier selbst sehr gut war, für einen Turnierbericht jedoch eine reine Qual ist. Deswegen muss ich leider (eigentlich macht mir das sogar Spaß!) den Bernd etwas in Mitleidenschaft ziehen und mich einiger seiner Situationen bedienen, jedoch in chronologisch unsortierter Reihenfolge, weil mein Gedächtnis sehr zu wünschen übrig lässt.

Ziemlich weit am Anfang wurden der Bernd und ich an einen Tisch gerufen, weil Spieler A ein Exhume spielen und wissen wollte, ob denn Spieler B mit seinem Clone im Graveyard die andere Kreatur, die mit dem Exhume ins Spiel käme, kopieren könne. Das klappt so leider nicht; zwar folgen die Entscheidungen, welche Kreaturen zurückkommen, der APNAP-Regel (active player, non-active player), aber ins Spiel kommen sie gleichzeitig, weswegen der Clone die andere Kreatur nicht sieht, sobald er etwas kopieren kann, weil beide zu diesem Zeitpunkt quasi noch im Äther sind.

Später sollte Spieler A gegen Spieler C wieder ein Exhume spielen. Dieses Mal hat der Gegner jedoch keinen Clone, sondern ein Man-o'-War im Friedhof. Weil die Ability des Man-o'-War jedoch eine ausgelöste Fähigkeit ist, geht diese erst auf den Stack, wenn jemand Priorität bekäme. Somit kann der Man-o'-War die Kreatur, die A ins Spiel gepackt hat, auf die Hand schicken. Da Spieler A keine Kreaturen auf dem Tisch hat, fiel seine Entscheidung nicht mehr darauf, welche Kreatur er im Spiel, sondern welche er am Ende auf der Hand haben will.

Dass triggered abilities erst bzw. schon auf den Stack gehen, wenn jemand Priorität bekäme, ist ebenfalls wichtig fuer das Sword of Light and Shadow. Ein Viridian Zealot, der das Schwert trägt, schafft es nie, sich zu opfern, um sich kurz darauf mit dem Schwert zurückholen zu lassen, weil er nicht an zwei Stellen gleichzeitig sein kann. Er muss im Spiel sein und das Schwert tragen, damit die Fähigkeit des Schwertes überhaupt ausgelöst werden kann (es heißt ja "whenever equipped creature deals combat damage"). Er muss aber im Graveyard liegen, sobald die Fähigkeit ausgelöst wird. Dass der Bernd da etwas Brokeness ins Spiel bringen wollte, indem er genau das erlaubte, ist zwar fein, jedoch nicht ganz richtig. Geht also dem Bernd mit den diversesten Timing-Fragen auf den Nerv; ich weiß, dass er es kann und er einfach nicht genug denkt.

Meine persönliche Lieblingssituation (weil keine Regelfrage per se) war der Judge-Call, weil Spieler D gerade angegriffen hat und Spieler E darauf ein Decree of Justice umgewandelt hat. Bis hierhin ist es nichts Weltbewegendes, aber Spieler E hat schon zur Bibliothek gegriffen, eigenen Aussagen die Karte noch nicht gesehen (der Gegner konnte das weder bestätigen noch begründet anfechten) und zurückgelegt, um erst dann für die Soldaten zu bezahlen. Das ist ein schickes Beispiel für Ruling by Intent, denn die Intention war klar (er wollte mit den Soldaten blocken, sonst hätte er wohl nicht das Decree noch im Declare Attackers Step umgewandelt) und er hat durch seine Schlampigkeit keinen Vorteil bekommen (er hat die Karte noch nicht gesehen). Hätte er die Karte gesehen, wären auch keine Soldaten mehr ins Spiel gekommen.

Andere interessante Judge-Calls fallen mir leider nicht mehr ein; aber dafür gibt es aus meinen Top8-Brackets Einiges zu erzählen. So hatte Christian Hubacsek (U/G AggroControl) gegen Peter Decker (White Weenie) mit einmal Colorscrew und einmal Manascrew ziemlich suboptimale Draws, die gegen das Tempo, das Peter an den Tag legte, nicht gerade den guten Plan darstellten. Zu meiner Schande muss ich sagen, dass ich es schlichtweg übersehen habe, wie eine Wall of Blossoms einen Samurai of the Pale Curtain mit einem Crusade auf dem Tisch blocken konnte, ohne dabei das Zeitliche zu segnen. Fast hätte sich Christian deswegen noch gefangen, aber Peter hat einfach noch mehr Druck auf den Tisch gelegt und Christian zum Zusammenschieben bewegt.

Das Viertelfinale zwischen HaJo Höh (TPS) und Felix Heptner (TPS) ging sehr in die Länge, spielten beide Spieler doch ziemlich lange Draw-Go. Das erste Spiel wurde anscheinend dadurch entschieden, dass Felix auf eine leere Hand ein Gifts Ungiven von oben zog und im selben Zug noch ein tödliches Tendrils of Agony auf den Tisch geschmissen hat, während das zweite Spiel schon fast gelaufen war, als HaJo sehr früh mit seinem Gamble auf Gifts Ungiven und danach 6 Handkarten (etwa 2/3 bis 5/6 Land) genau das Gifts Ungiven abschmeissen musste. Es war mit Felix' Tormod's Crypt auf dem Tisch nur noch gelaufener und er konnte kurze Zeit später mit Duress-Backup ein tödliches Tendrils spielen. Das wirklich Bemerkenswerte an dieser Partie war, dass der Finalist aus dem anderen Bracket bereits feststand, während dieses Match noch lief.

Das Halbfinale zwischen Peter Decker und Felix Heptner war nur insofern spektakulär, als dass Felix im ersten Spiel trotz eines Armageddons, eines Winter Orbs und viel Druck auf Peters Seite noch fast die Combo geschafft hätte -- im dritten Spiel hat quasi der Samurai of the Pale Curtain Peter das Spiel gewonnen, weil Felix so nicht auf genug Mana über Lotus Petal, Lion's Eye Diamond und Yawgmoth's Will kam. Und das Ergebnis (Peter gewinnt mit 2:1) war nicht so sehr erwartet gewesen. Dem Finale konnte ich leider nicht mehr beiwohnen, denn der letzte Zug sollte um 21:48 Uhr vom Dortmunder Hbf abfahren. Also noch schnell ein paar Kärtchen getauscht und es ging für mich, ebenfalls mit einer Box voller Süßigkeiten, zum Hauptbahnhof nach Berlin.

Einschub #2: Natürlich fuhr der Zug mit 40 Minuten Verspätung aus Dortmund ab, nachdem der Zug, der um 20:48 Uhr nach Berlin sollte, gänzlich ausfiel. Zusätzliche unplanmäßige Zwischenstopps in Wolfsburg und Stendal machten aus den 40 Minuten 50 Minuten und schon war ich wieder im Durchschnitt. Obwohl zwei Züge im selben Zug saßen, war jedoch nirgends eine nette junge Dame, der ich meine Süßigkeiten hätte anbieten können, zu finden. Irgendwie sind nie nette junge Damen in ICEs zu finden. Vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich nach Dortmund zum 3. Highlander Grand Prix fahre...

Ich hoffe, dass wir uns auch beim nächsten Mal wiedersehen :-).

Huy Dinh

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